Blumenkranz mit Anemomnen für die Brautfrisur im Woodstockstil für die Boho-Braut

50er Jahre, Boho, nude, romantisch: Vier Styling-Ideen, eine Braut, ein Strauß

Brautstyling im Retro Stil der 50er Jahre, Boho, Klassisch und Nude

Hochsteckfrisur oder offene Haare, glatt oder wellig, mit Haarschmuck oder ohne? Und das Make-up! Kaum sichtbar oder glamouröser Auftritt? Nähkästchen-Modus an: Ich habe mit meiner Trauzeugin erst einmal einen lustigen Nachmittag im Bad verbracht und alle möglichen Steck-, Well- und Hängvarianten mit meinen halblangen Haaren ausprobiert, bevor ich dann voller Tatendrang meine Stylisten beim Probetermin vermutlich in den Wahnsinn getrieben habe – wobei, nein, das hatte schon die Braut tags zuvor übernommen, die ihr am Hochzeitstag erst eröffnete, sie fühle sich heute irgendwie hässlich und dann das komplette besprochene Styling zwei Stunden vor der Trauung über den Haufen warf. Äh, ja. Nähkästchen-Modus aus. Ihr seht: das Brautstyling hat es in sich – mal ganz abgesehen davon, dass es ja auch zum Kleid passen muss und zum Stil der Hochzeit. Die Münchner Stylistin Nina Stock weiß, wie unsicher manche Bräute in Sachen Make-up und Frisur sind. Also hat sie einfach mal eine kleine Entscheidungshilfe organisiert und ein und das gleiche Model in vier unterschiedlichen Looks gestyled: Schlicht und wie ungeschminkt wirkend im Nude-Look, rebellisch und wild im Boho-Stil, romantisch und lieblich mit klassischem Make-up und glamourös im Retro-Stil der 50er Jahre. Das ziemlich atemberaubende Ergebnis seht ihr in diesem Artikel. Fotografiert hat den styled shoot mit den traumschönen Brautstyling-Ideen Ninas Schwägerin Denise Stock, die als Hochzeitsfotografin beim morgendlichen getting ready ebenfalls schon oft allerlei Styling-Varianten miterlebt hat.

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Brautschmuck aus Porzellan, Beton und Holz – günstige Alternativen passend zu den Themen Natur, Hippie und Industrial

Brautschmuck mal anders: Günstige Alternativen aus Porzellan, Holz und Beton, passend zum Trend Natur

Natur. Natur. Natur. Sagte ich schon, welcher Trend derzeit alle anderen in der Hochzeitswelt überlagert? Farne im Brautstrauß, Sukkulenten auf den Festtafeln, Blütenkränze in der Frisur, Spitze aus floralen Ornamenten am Brautkleid, Moos als Ringkissen, Wildblumen als Stuhlverzierung und, nicht zu vergessen, Waldbeeren und Blumen auf der Torte. Aber was trägt Braut dazu bloß? Ein Kleid, schon klar, ja. Und sonst? Stichwort Brautschmuck: Auch wenn sie noch so schön funkeln, aber irgendwie passen Platin und Diamanten da nicht so ganz ins Konzept. Also habe ich mich mal für euch auf die Suche gemacht – und eine ganze Reihe zauberhafter Alternativen entdeckt, die nicht nur die derzeit angesagten Hochzeitsthemen Natur, Hippie, oder auch Industrial aufgreifen, sondern auch bezahlbar sind – und aus eher ungewöhnlichen Materialien: Aus Porzellan, Holz und Beton. Weiterlesen!

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Freie Trauung am malerischen Badersee im oberbayerischen Alpenvorland

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Ein türkisfarben schimmernder See umsäumt von üppigem Bergwald, dahinter das Alpenpanorama von Garmisch-Partenkirchen: Viel romantischer geht es kaum. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber ich kann’s nicht oft genug sagen: Damit Fotografen wie Andreas Lutz solche Bilder einfangen können, ist vor allem wichtig, dass ihr euch genug Zeit gönnt – und zwar am besten vor der Trauung. Denn wenn ihr danach für fast zwei Stunden verschwindet, sorgt das ziemlich sicher für Unmut und Ärger unter euren Gästen (und setzt euch vermutlich auch unter Druck). Also: Entweder mindestens eine Stunde vor der Trauung einplanen oder überlegen, ob ein After Wedding Shoot vielleicht eine Option sein könnte. Ohne Zeitdruck entstehen Fotos, bei denen ihr euch vor der anstehenden Adrenalin-Endorphin-Tagesetappe nochmal auf euch besinnen könnt. Wenn es sich anbietet, könnt ihr obendrein vielleicht sogar einen Locationwechsel einplanen. Als Andreas mir nämlich die Fotos dieser Hochzeit schickte und ich sie mir zum ersten Mal anschaute, da dachte ich zuerst: Aha, oho, eine zauberhafte Hochzeit am Bergsee. Dann aber kam die Überraschung…

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hochzeitswahn-hochzeitsgewitscher-heft-3 (1 von 1)

Wie sich mein Blog finanziert und warum es nicht ganz ohne Werbung geht: Ein Blick hinter die Kulissen von Hochzeitsgezwitscher

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In letzter Zeit habt ihr mich so oft gefragt, wie das eigentlich funktioniert mit so einem Blog, weil ich doch schließlich auch von irgendwas leben müsse, dass ich darauf mal mit einem Artikel drauf eingehen möchte. Anlass ist das Erscheinen eines weiteren Heftes des Sei inspiriert-Magazins, für das ich regelmäßig schreibe. Grundsätzlich: Ja, so ein Hochzeitsblog kostet viel Zeit. Ideen entwickeln, recherchieren, Fotos auswählen, E-Mails beantworten, Bildrechte klären, Branchentreffen besuchen, Kontakte pflegen, und, achja, richtig: Blogposts schreiben. Erst neulich hat meine Blogger-Kollegin Susanne von lieschen-heiratet.de über einen Teil der täglichen Blogger-To-Dos einen herrlichen Artikel geschrieben, den ich euch nur empfehlen kann, wenn ihr mal einen weiteren Blick hinter die Blogger-Kulissen werfen wollt. Mit meinem Blogpost möchte ich an Susannes Text in gewisser Weise anknüpfen und auf einen weiteren Aspekt eingehen, der dem Faktor Herzblut vs. viel Zeit sprichwörtlich Rechnung trägt: Das liebe Geld nämlich. Ohne geht’s nun einmal nicht, zumindest dann, wenn so ein Blog professionell geführt werden will. Für mich kam damit eine ganze Reihe weiterer Projekte ins Spiel. Unter anderem auch das Magazin, das ihr in dem Bild oben seht. Was wiederum mit euch zu tun hat. Aber der Reihe nach…

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Brautpaar mit schwarzem VW Bulli

Hippie-Hochzeit mit 20er-Jahre-Flair, VW-Bulli und Scherenschnitt von Mica Zeitz

Brautpaar mit schwarzem VW Bulli

Erst die rote Foto Rosi aus Bad Tölz, in die ich mich restlos verliebt habe, und jetzt auch noch ein dunkelblauer T2 als knatterndes Brautauto auf meinem Blog: Der Bulli ist einfach das Trend-Auto für Hochzeiten – und ich muss ja sagen, dass er auch mich verzaubert hat. Er passt aber auch einfach zu gut zum derzeitigen Naturtrend à la 68er. Wenn dann auch noch ein so schönes Paar wie diese beiden drin sitzt (oder daneben knutscht), dann ist es um mich geschehen. Und auch für Fotografin Mica Zeitz war diese Hochzeit auf Gut Sonnenhausen im ländlichen Glonn bei München einer der Höhepunkte der vergangenen Monate. Ein Brautkleid im Hippie-Stil, kombiniert mit Boho- und Vintage-Elementen, eine salzige Bar, ein Brautstrauß zum Dahinschmelzen und ein Bräutigam mit roten Socken…

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Der rote VW Bulli ist in München und Bayern als mobile Photobooth unterwegs - die Foto Rosi kann für Hochzeiten gemietet werden

Die Foto Rosi aus Bad Tölz: Eine mobile Photobooth im knallroten VW Bulli

Der rote VW Bulli ist in München und Bayern als mobile Photobooth unterwegs - die Foto Rosi kann für Hochzeiten gemietet werden

Ihr wisst, was eine Photobooth ist? Eine Photobooth ist im Grunde so etwas ähnliches wie ein Passbildautomat – nur schicker und lustiger. Seit einiger Zeit erobern die Fotokästen nun schon die Hochzeitswelt: Ihr setzt euch vor einen Bildschirm, löst die Kamera auf Knopfdruck aus, es blitzt ein paar Mal und ihr bekommt direkt Bilder. Im Unterschied zum U-Bahn-Automaten gibt es allerlei Verkleidungsoptionen wie Brillen, Perücken, Masken, Hüte und Papp-Schnurrbärte. Warum das Ganze jetzt bei eurer Hochzeit? Weil’s einfach – pardon – saulustig ist. Weil’s Abwechslung in den klassischen Ablauf bringt. Weil’s euren Gästen Gesprächsstoff liefert während des langen Tages. Vor allem aber: weil einfach großartige Schnappschüsse dabei entstehen, die euch beim Betrachten der Hochzeitsfotos noch Jahre später ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Bei uns ist es zwar erst einige Monate her, und trotzdem kichern wir jedes Mal aufs Neue, wenn wir die Bilder unserer verrückten Gästeparade anschauen. Als ich nun vor ein paar Monaten die Foto Rosi entdeckte, diesen knallroten VW Bulli, ein Original von 1976, liebevoll umgebaut zu einer rollenden, mietbaren Photobooth, da hüpfte mein Oldtimer-liebendes Hochzeits-Bloggerherz. Vor ein paar Tagen konnte ich sie dann live und in Farbe bestaunen – und auch gleich für euch ausprobieren.

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aa-1921-2

Was tun mit dem Brautkleid nach der Hochzeit? Die Geschichte meines Kleides – und weshalb ich es verkaufe

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Sie tut waaaaas?! Richtig gelesen, sie verkauft ihr Brautkleid. Aber das kann eine Hochzeitsbloggerin doch nicht machen! Doch, sie kann. Gerade WEIL sie mit diesem Tag so viele Emotionen und Erinnerungen verbindet. Wie jetzt?

Irgendwie ist die Sache mit dem Brautkleid-Verkauf ein unausgesprochenes Tabu, etwas, das Braut einfach nicht macht, und wenn doch, dann redet sie nicht darüber. Warum eigentlich? Eben. Also lasst uns darüber reden – oder vielmehr schreiben. Ich fange einfach mal an und erzähle euch, wie ich mein Kleid gefunden und mich verliebt habe, welche Emotionen es ausgelöst hat und warum ich mich Monate nach der Hochzeit entschieden habe, es weiterzugeben – vielleicht sogar an eine von euch.

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Ein Fotoshooting nach der Hochzeit (After Wedding Shooting) am Strand auf der Nordseeinsel Juist

Warum es kein Drama ist, wenn das Paarshooting am Hochzeitstag platzt – ein After Wedding Shoot von Susanne Wysocki

Ein Fotoshooting nach der Hochzeit (After Wedding Shooting) am Strand auf der Nordseeinsel Juist

Jepp, dieses Bild ist ein ziemlich ungewöhnlicher Anblick auf meinem Blog. Geht hier ja schließlich ums Heiraten in Bayern und Österreich, und das da oben ist und bleibt auch bei noch so fantasievoller Interpretation ein Strand mit Meer (über den bekanntlich weder Bayern noch Österreich verfügen). Es ist die Nordsee, und um genau zu sein: ein Sandstrand auf der Insel Juist. Eingefangen aber hat diesen Augenblick eine Hochzeitsfotografin aus München, Susanne Wysocki nämlich. Kennengelernt habe ich Susanne bereits vor einem Jahr, und genauso lange will ich sie euch auch schon vorstellen. Denn Susannes Blick auf Menschen, ihre Portraits und Bildsprache zählen für mich einfach zum Besten was der süddeutsche Raum in Sachen Hochzeitsfotografie zu bieten hat.

Als wir da also neulich zusammensaßen und Susanne von sich und ihrer Passion für die Kamera erzählte, kamen wir auch auf das Thema after wedding shoot zu sprechen, also ein Brautpaar-Shooting einige Tage nach der Hochzeit. Ich will ganz offen sein: Für mich selbst wäre das VOR meiner Hochzeit nicht in Frage gekommen. Jetzt, NACH der Feier und mit dem Wissen, wie so ein Tag in der Praxis abläuft, sehe ich die Sache anders. Und genau deshalb zeige ich euch auch dieses Brautpaar-Shooting.

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Gastgeschenk in Kraftpapier mit Wasserfarben Papeterie

Boho auf Bayerisch – Teil 2 des styled shoots von Trauwerk und Radmila Kerl: Papeterie, Tischdeko, Floristik und sweet table

Gastgeschenk in Kraftpapier mit Wasserfarben Papeterie

Vor ein paar Tagen habe ich euch ja den ersten Teil dieser außergewöhnlichen Inspirationsstrecke namens „Bavarian Boho“ gezeigt, also eine fiktive Hochzeit im bayerisch interpretierten Boho-Stil. Nach Brautstyling, Brautkleidern und -dirndln, Brautsträußen und Bräutigam-Outfits geht es im zweiten Teil um das passende Dekokonzept. Es basiert wie das gesamte Konzept von Hochzeitsplanerin Sonja Neubert auf den beiden Pantone-Farben des Jahres 2016, Rose Quartz und Serenity, zu Deutsch also Zartrosa und Hellblau. Um die Ideen umzusetzen, haben sich rund ein Dutzend Dienstleister aus der bayerischen Hochzeitsbranche zusammengetan und zwei Tage lang im und um den zauberhaften Leeberghof am Tegernsee dekoriert und fotografiert: Allein diese Blumengirlanden aus dem blühenden Atelier von Maria Irlbeck in Grünwald! Diese Torte von Ebrus Kitchen, deren Backkünste ich selbst schon vor einigen Monaten probieren durfte und die für mich eine der Torten-Newcomer überhaupt ist! Und dann dieses Hochzeitsmenü, das der Leeberghof da mal eben kredenzt hat… Ich hatte es ja im ersten Artikel schon gesagt: Dieses Shooting ist ein Ideenfeuerwerk zum Niederknien.

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Wilder Boho Brautstrauß inden Pantonefarben des Jahres 2016 Rose Quartz und Serenity

Boho auf Bayerisch – ein styled shoot der Superlative von Trauwerk und Radmila Kerl. Teil 1: Brautkleider und Styling

Wilder Boho Brautstrauß inden Pantonefarben des Jahres 2016 Rose Quartz und Serenity

„Ein styled shoot der Superlative“?! Na, jetzt übertreibt die gute Frau aber… Zugegeben: Ich habe lange überlegt, ob ich diese Überschrift wirklich wählen soll, ich bin ja schließlich nicht von der Bild-Zeitung. In diesem Fall aber trifft der Ultimativ einfach zu. Denn das Projekt der Münchner Hochzeitsplanerin Sonja Neubert von Trauwerk ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich: Bavarian Boho hat sie ihr Konzept genannt. Als Basis für ihr Farbkonzept dienten die beiden Pantone-Farben des Jahres 2016: Rose Quartz und Serenity, also Zartrosa und Hellblau. Das Ergebnis: Eine Fülle von Inspirationen, die ihres Gleichen sucht. Hatte ich den Superlativ erwähnt?

Es ist keine echte Hochzeit, sondern ein inszeniertes Konzept, das Brautpaaren wie euch Ideen für die eigene Hochzeitsgestaltung liefern soll. Deswegen findet ihr auf den folgenden Bildern von Fotografin Radmila Kerl: ein Konzept, zwei Paare, drei Brautsträuße, vier Brautkleider, vier Bräutigam-Outfits, fünf Styling-Varianten und sechs Kombinationen aus allen Ideen. Obendrein seht ihr ein komplettes Festmenü, zwei zauberhafte Blumengirlanden, einen sweet table zum schwachwerden und eine Torte, die ihr so vermutlich noch nicht gesehen habt.

Weil das alles aber ein bisschen viel ist für einen einzigen Artikel, zeige ich euch das gesamte Shooting in zwei Teilen. Los geht’s mit den Brautkleidern, den Brautsträußen und den Stylings.

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